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Sehenswerte Kunst, fairer Konsum

Eine Entdeckungsreise für alle Sinne verspricht ein Besuch im Kirchheimer Weltladen in den nächsten beiden Wochen. Unter dem Titel „Anders als Andere“ zeigen Schülerinnen und Schüler des Ludwig-Uhland-Gymnasiums und des Schloss-Gymnasiums dort vom 25. Juni bis zum 10.Juli 2010 ihre Annäherung an Max Ernst  - Schwerpunkt-Thema im Kunstunterricht  des Neigungsfachs „Bildende Kunst“ der Jahrgangsstufe 12.

„Warum gerade im Weltladen?“ Diese Frage stellte Songard Dohrn, die Vorsitzende des EineWeltVereins, und schlug den Bogen von Konsum zu Alltagswirklichkeit gleich selbst: „Wer im Weltladen einkauft, denkt nicht an schnell, viel und billig konsumieren, es geht vielmehr darum, durch den Kauf der Waren die Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Produzenten im Süden zu verbessern und sich mit der Problematik weltweiter wirtschaftlicher Ungerechtigkeit auseinanderzusetzen.“

Im Abklatschverfahren, der so genannten Monotypie, sind die Landschaftsgemälde entstanden, die jetzt im Weltladen zu sehen sind. Décollagen sind der zweite große Themenbereich, eine künstlerische Technik der 1950er und 1960er Jahre, die typisch ist für die künstlerische Arbeitsweise von Max Ernst. Dabei werden von Passanten bereits zerstörte Plakate aus dem öffentlichen Raum in Streifen und Fetzen abgerissen und als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Kunstwerken verwendet.

Vor allem diese Décollagen, farbig, ausdrucksstark, bildgewaltig, voller unerwarteter und ungewöhnlicher Assoziationen, zogen in den folgenden beiden Wochen einige besonders interessierte Blicke der Besucherinnen und Besucher im Weltladen auf sich.

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