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abgeerntet - Wer ernährt die Welt?

Auf das weltweite Problem Hunger aufmerksam gemacht

Mit großer Zufriedenheit blicken wir auf das rege Interesse der zahlreichen Besucher bei der Ausstellung „Abgeerntet.
Wer ernährt die Welt?“ im Kirchheimer Rathaus zurück, ebenso auf die vielen interessierten Menschen, welche die damit verbundenen Begleitveranstaltungen in der Stadtbücherei, der Familienbildungsstätte, der Johanneskirche in Ötlingen und dem Haus der Vereine sowie im Tyroler-Kino besucht haben. Zwei Wochen lang rückten diese Veranstaltungen das Problem des weltweiten Hungers ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Als Sprecherin der lokalen Initiative Fair Trade Town freut sich Songard Dohrn, die Vorsitzende des Eine Welt Vereins, über das Interesse von Besuchern der Ausstellung und der vielen Veranstaltungen im Rahmenprogramm: „Schön, dass wir mit diesem wichtigen Thema auf so große Resonanz gestoßen sind.“

Schülerinnen und Schüler als die Generation von Morgen wollten die Veranstalter in besonderem Maße sensibilisieren. Hans-Werner Schwarz vom Eine Welt Verein berichtet über die große Resonanz auf sein Angebot, bei geführten Ausstellungs-Besuchen sachkundiger Ansprechpartner zu sein. Neun Schulklassen und zwei Konfirmanden-Gruppen ließen sich von ihm über die Hintergründe und Zusammenhänge informieren, die auf den Schautafeln der Ausstellung thematisiert wurden. Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 von Kirchheimer Haupt- und Realschulen sowie aus den Jahrgangsstufen 9 bis 13 von Schloss- und Uhland-Gymnasium und dem Wirtschafts-Gymnasium der Schöllkopfschule waren aufmerksame interessierte Ausstellungs-Besucher. Was Hans-Werner Schwarz besonders freut: „Für die Einführung und die abschließenden Gespräche konnten wir fast immer den großen Sitzungssaal des Rathauses nutzen - schließlich waren in den Schulklassen zwischen 25 und 31 Schüler.“ Die Gespräche waren zum Teil sehr konzentriert und engagiert bis hin zu der Frage, was man persönlich beitragen kann zur Besserung der Welternährung. Hier ging es einerseits um eine Veränderung des Speiseplans (zum Beispiel weniger Fleisch), andererseits um politische Aktionen wie beispielsweise Briefe an Abgeordnete, um diese Entscheidungsträger auf die Problematik aufmerksam zu machen.

Begleitend zur Ausstellung hatte ein Netzwerk aus Verbänden, Stadtverwaltung, Kirchen, Wirtschaft und Gewerbe ein vielfältiges und abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten. So machten die Landfrauen bei ihrem Frühstück im Rahmen der Kirchheimer Frauen-Kulturtage nachhaltige Ernährung zum Thema. Die Kinobetriebe Frech zeigten den Film „Good Food, Bad Food“, der vielfältige und intelligente Wege aufzeigt, mit unseren knappen Ressourcen vernünftiger umzugehen. In der Kirchheimer Stadtbücherei erlebten die jüngsten Besucher den Alltag zweier Straßenkinder in Afrika, in dem das Thema Hungereine große Rolle spielt, als poetische Annäherung an ein sozialkrititisches Thema. Ein gut besuchter Gottesdienst in der evangelischen Johannes-Kirche in Ötlingen stellte die Frage des weltweiten Hungers in den Mittelpunkt. Bemerkenswert dabei war, dass der Gottesdienst von Menschen aus ganz verschiedenen Gruppen besucht wurde.

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