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abgeerntet - Wer ernährt die Welt?

Neu: Die „Kirchheimer Linie“

Global denken, lokal handeln“: Diesen Kerngedanken der Agenda 21 ergänzen wir jetzt um einen neuen, leckeren und sehr Kirchheim-spezifischen Aspekt – ab sofort heißt es auch „lokal genießen“. Kaffee, Tee und Süßes unserer „Kirchheimer Linie“ sind im Weltladen zu haben. Fotografien von markanten Gebäuden der Teckstadt – Kornhaus, Rathaus, Max-Eyth-Haus, Martinskirche, Schloss oder Burg Teck - zieren die Packungen unserer „Kirchheimer Ansichten“, der neuen individualisierten Produktlinie des Kirchheimer Weltladens. „Ab sofort kann man seinen Lieben eine Freude machen mit Mitbringseln, die schon auf den ersten Blick deutlich machen, dass sie aus unserer lebens- und liebenswerten Stadt kommen. Unsere `Kirchheimer Ansichten´ eignen sich ideal für ein sehr persönliches Geschenk, fair und mit Lokalkolorit aus der Fairtrade-Stadt Kirchheim“, betont Songard Dohrn, die Vorsitzende des Eine-Welt-Vereins.

Auch wenn die Produktlinie neu ist, bleiben unsere Prinzipien unverändert: Was im Verkauf angeboten wird, muss die strengen Kriterien des Fairen Handels erfüllen und auch Kleinbauern-Kooperativen in den Ländern des Südens Absatzchancen für ihre Produkte auf dem Weltmarkt bieten. Beispiel Kaffee: Die Agenda-Abfüllung ist Hochlandkaffee aus ökologischem Anbau, die es kleinen Kaffeebauern ermöglicht, geringere Mengen an den deutschen Fairhandels-Importeur GEPA zu verkaufen. Auch der im Weltladen angebotene Roiboos-Tee stammt von einer kleinen Kooperative, welche mit dem Erlös besonders benachteiligte Familien unterstützt, die nur sehr kleine Flächen bewirtschaften können. Importiert wird der Tee von der Ravensburger dwp, die weltweit die höchsten Preise für Bio-Roiboos bezahlt und den Herstellern damit Spielraum gibt, in soziale Gemeinschaftsprojekte und in die eigene Strukturen zu investieren.

Die süßen Naschereien der „Kirchheimer Ansichten“ stammen ebenfalls von einer Kooperative: Libero Mondo kommt aus Italien, konzentriert sich ebenfalls auf benachteiligte Kleinproduzenten und legt großen Wert auf eine durchgängig faire Handelskette. Diese schließt bewusst die Verarbeitung und Verpackung fair gehandelter Produkte hier in Europa nach sozialen Gesichtspunkten mit ein. dwp arbeitet seit vielen Jahren intensiv mit der BruderhausDiakonie zusammen, die wichtige Abfüll-, Verpackungs- und Kommissionierarbeiten erledigt.

Die Fairhandels-Kooperative Libero Mondo geht noch einen Schritt weiter und betreibt in der Kleinstadt Bra, im südlichen Piemont, eigene integrierte Werkstätten, in denen die Ausgangsprodukte von etwa 100 Überseepartnern des Fairen Handels und lokale Produkte von befreundeten regionalen Genossenschaften verarbeitet werden. Ein Großteil der gut 25 Mitarbeiter, die dort in aufwändiger Handarbeit aus fair gehandelten Zutaten köstliche Spezialitäten des Piemonts herstellen, haben aufgrund körperlicher und anderer Beeinträchtigungen auf dem so genannten ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance.

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