. .

Fairer Handel - Die Geschichte

S.O.S für eine gerechtere Welt

Drei Buchstaben stehen für eine der bedeutendsten Entwicklungen des Fairen Handels: S.O.S. – so nannte sich nannte sich die Stiftung „Steun voor Onderontwikkelde Streken“ (Unterstützung für unterentwickelte Regionen), die 1959 in den Niederlanden gegründet wurde. Sie ist einer der prominentesten Meilensteine der Fairhandels-Bewegung, aber sie ist nicht der erste.

Bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs begannen kirchliche Gruppen in den USA, Handel mit ärmeren Regionen im Süden der Welt zu betreiben, die „Ten Thousand Villages“ (Zehntausend Dörfer) des Zentralkomitees der Mennoniten und die Organisation „Serv“. Beide sind heute noch im Bereich des Fairen Handels aktiv.

Seit dieser Zeit hat die Entwicklung des Fairen Handels einen fast atemberaubend rasanten Aufschwung genommen. 1970 gab es den ersten Weltladen im niederländischen Breukelen. Heute sind es allein in Deutschland rund 800 Weltläden, die fair gehandelte Waren aus Entwicklungsländern anbieten, dazu kommen bundesweit rund 6.000 Aktionsgruppen sowie 30.000 Supermärkte, Bio- und Naturkost-Läden.

Die Ideen, Motive und Entwicklungen hinter der Idee des Fairen Handels sind ebenso interessant wie die Akteure, beispielsweise die Fairhandels-Häuser, die hinter ihm stehen – GEPA und El Puente, beide 1975 gegründet, BanaFair (1986) oder dwp (1988).

Wer mehr über den Fairen Handel erfahren möchte, dem empfiehlt sich ein Besuch bei uns im Weltladen Kirchheim. Ein ganzer Stapel an Informationsbroschüren und Hintergrundmaterial wartet darauf, gelesen zu werden. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Internet, zum Beispiel auf den Seiten der Online-Enzyklopädie Wikipedia, wo man zum Thema Fairer Handel ausführlich fündig wird.

Ladenöffnungszeiten:
Mo. - Fr. 9.00-18.00 Uhr
Sa. 9.00-14.00 Uhr