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Fairer Handel – Die Siegel

Wegweiser für faires Einkaufen

Siegel Fairer HandelWer fair gehandelte Waren kaufen will, kann als verlässliche Entscheidungshilfe auf die Siegel des Fairen Handels achten. Das bekannteste Siegel im Fairen Handel ist das Fairtrade-Siegel von FLO e.V., der Internationalen Vereinigung der Siegel-Organisationen des Fairen Handels. Das Fairtrade-Siegel auf der Verpackung zeigt dem Käufer, dass das Produkt gemäß den Standards von FLO e.V. zertifiziert wurde.

In Deutschland wird das Fairtrade-Siegel von TransFair e.V. vergeben. Der Verein ist als nationale Siegelinitiative Mitglied von FLO e.V. Wer Waren mit dem Fairtrade-Siegel kennzeichnen und verkaufen will, muss bei TransFair eine Lizenz erwerben. Bei jedem Verkauf wird eine Lizenzgebühr an TransFair Deutschland fällig.

Rund 40 Organisationen aus Entwicklungshilfe, Politik, Kirche, Sozialarbeit, Verbraucherschutz, Bildung und Umwelt tragen den Verein Transfair - etwa die kirchlichen Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt oder UNICEF. Seit 1992 setzt sich der Verein für gerechten Handel mit Produzierenden und deren Genossenschaften in Afrika, Asien und Lateinamerika ein. Das bedeutet: Die Erzeuger erhalten Mindestpreise für ihre Produkte. Der Einkauf erfolgt direkt bei ihnen, ohne Zwischenhändler. Es bestehen langfristige Verträge. Fairer Handel und dadurch finanzierte Sozialprojekte sollen die Existenz der Produzierenden sichern und ihnen bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen verschaffen. Transfair handelt nicht selbst mit Waren. Der Verein vergibt das Siegel und kontrolliert die Einhaltung der festgelegten Kriterien. Über 80 Firmen stellen derzeit von TransFair lizensierte Produkte her.

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